Die Grimsinger Au

 

Im Zuge des LIFE Projektes Wachau wurde 2006-2007 der Nebenarm über die Länge von 2km wieder neu ausgebaggert und ein ganzjähriges Durchfließen des Donauarms wieder möglich gemacht. Das Gebiet steht seit 2008 unter Naturschutz, es umfasst einen Donau-Nebenarm, die Grimsinger Insel und den umgebenden Auwald.

Wir finden hier viele heimischen Sorten wie Löwenzahn, Breitwegerich, Knoblauchrauke, Taubenkropf, Brennnesseln, Buntnesseln und jede Menge Gräser. Wunderschön sind auch die verschiedenen Sorten der Königskerze. Faszinierend in der Au ist die Vermischung alteingesessener Pflanzen mit teilweise invasiven Neophyten wie kanadische Goldrute, indisches Springkraut und japanischer Staudenknöterich

 

Die Grimsinger Au bietet das ganze Jahr immer wieder neue spannende Abenteuer. 2008 wieder revitalisiert, haben viele ehemals heimische Tiere und Pflanzen wieder eine neue Heimat gefunden. Auffallend ist die Artenvielfalt und der Reichtum an invasiven Neophyten, also Pflanzen die erst mit der Entdeckung Amerikas zu uns gekommen sind und teilweise unsere heimischen Pflanzen verdrängen wie z.B. der japanische Staudenknöterich und das indische Springkraut.


     Frühjahrskräuter in der Grimsinger Au

 

     Ein Teil unserer Wanderung geht entlang der Donau mit dem wunderschönen Ausblick über auf das Kloster Schönbühl. Der Weg ist eben und daher auch für betagtere Personen einfach zu gehen.

     Gemeinsam werden wir das breite Spektrum von Pflanzen des Frühjahrs für Küche, Gesundheit und Schönheiterkunden und die Wanderung mit einer kleinen Jause aus frischen Kräutern ausklingen lassen.

 

Die Grimsinger Au im Frühling

Die ersten Vitaminbomben erkennen und sammeln.

 Dauer ca. 1 Stunde

 

 Die Grimsinger Au

Ein Spaziergang zwischen Vergangenheit und Zukunft

 Die Aulandschaft im Wandel der Zeit

Dauer ca. 2-3 Stunden

 

Die Grimsinger Au

     Ein Platz für Asylwerber

 Beim Spaziergang durch die Au machen wir Bekanntschaft mit Neubürgern.

Dauer ca. 2 Stunden